Panasonic hat auf der IFA 2009 die ersten Blu-ray Disc-Recorder für den deutschen Markt vorgestellt. Hierbei handelt sich um die seit Juni bereits in England erhältlichen Recorder in angepassten Versionen für den deutschen Markt. Neben den beiden Blu-ray Disc-Recordern DMR-BS850 (500 GB HDD) und DMR BS750 (250 GB HDD), soll es mit dem DMR-XS350 noch einen DVD-Recorder geben, der HDTV auf einer 250 GB-Festplatte aufnehmen kann. Alle drei Modelle sind mit einem HDTV-Twin-Tuner für den Satellitenempfang ausgestattet und ermöglichen die zeitgleiche Aufzeichnung von zwei HDTV-Programmen. Die biden Blu-ray Disc-Recorder können Aufnahmen mit maximal 43-facher Geschwindigkeit auf Blu-ray Disc (auch Dual Layer) und DVD kopieren. Für diverse Pay-Sender stehen zwei CI-Slots bereit. Desweiteren können über den SD-Kartenslot selbst gedrehte Videofilme (AVCHD, MPEG2) oder Fotos (JPEG) von einem Camcorder oder einer Digital-Kamera betrachtet und auf Festplatte oder Blu-ray Disc kopiert werden. Der USB-Eingang ermöglicht den Transfer von AVCHD-, MPEG2-, JPEG- und MP3-Dateien auf die Festplatte und darüber hinaus die direkte Wiedergabe von DivX-Filmen, JPEG Bildern und MP3-Files. Wie bereits bei den bereits erhältlichen DVD-Recordern gibt es eine Jukebox-Funktion mit CD-Import und Gracenote-Datenbank-Anbindung für Titelinformationen und über das Netzwerk stehen neben BD-Live via Viera Cast auch YouTube, Google Picasa und das Tagesschau-Angebot der ARD zur Auswahl. Der Einführungstermin der Recorder ist aufgrund der aktuellen Diskussion um die CI+ und die neue Astra Plattform HD+, leider erst für das Frühjahr 2010 geplant. Daher ist auch noch offen, ob die Recorder für HD+ geeignet sein werden; CI+ will Panasonic aber unterstützen. Die Funktionalität der Kopie auf Blu-ray Disc wird aber durch die beabsichtigten Restriktionen einiger Sender voraussichtlich eingeschränkt: ProSiebenSat.1 hat bereits angekündigt, dass Kopieren seiner ab 2010 geplanten HDTV-Programme auf Blu-ray Disc unterbinden zu wollen.